Zähne natürlich aufhellen – candybrain.de

SEC-Klärungsschreiben bietet Unterstützung für Krypto-Firmen

Die amerikanische Sicherheits- und Börsenkommission hat durch ihr an die Regulierungsbehörde für die Finanzindustrie (FINRA) gerichtetes SEC-Klärungsschreiben Unterstützung für depothaltende Broker-Dealer wie gezeigt.

Die SEC ist dafür bekannt, dass sie Kryptofirmen im Nacken sitzt, die sich über Regulierungsverstöße streiten und Sanktionen verhängen. Der Fall ist jetzt jedoch anders gelagert. Die Aufsichtsbehörden schickten laut Bitcoin Evolution einen Brief (SEC-Klärungsschreiben) an die FINRA, um zu klären, in welcher Reihenfolge und unter welchen Bedingungen Crypto-Broker-Dealer digitale Vermögenswerte austauschen können.

Broker-Dealer sind lizenzierte Unternehmen, die berechtigt sind, Vermögenswerte im Namen ihrer Kunden zu kaufen, zu verkaufen und zu handeln. Im Schreiben der SEC an Vice President, Risk Oversight & Operational Regulation, stellte Frau Kris Dailey, FINRA, jedoch klar, dass Broker-Dealer wie Coinbase in einem dreistufigen Verfahren zwischen Krypto-Vermögenswerten im Namen von Kunden tauschen können, ohne gegen die Vorschriften zu verstoßen.

Tausch von Krypto-Vermögenswerten ohne Verletzung von Vorschriften

Zuvor konnten Broker-Dealer keine Krypto-Vermögenswerte im Namen von Kunden tauschen. Die Kunden mussten ihre Geschäfte einreichen und warten, bis eine Börse eine Gegenpartei im Namen des Broker-Dealers gefunden hatte. Nachdem eine Übereinstimmung für den Handel gefunden wurde, muss der Broker-Händler vor der Ausführung noch einmal von den Kunden bestätigen.

Das umständliche Verfahren wurde vereinfacht. Sobald die Kunden den Handel genehmigen, führen die Broker-Dealer-Verwahrstellen diese Geschäfte aus und informieren ihre Kunden anschließend. In dem Schreiben wird klargestellt, dass anstelle des bisherigen Prozesses, bei dem der Handelsauftrag und die Bestätigung des Kunden getrennt erfolgen, der Prozess sofort abgeschlossen werden kann.

  • Schritt 1 – Käufer und Verkäufer senden ihre jeweiligen Aufträge an das ATS, benachrichtigen ihre jeweiligen Verwahrer über ihre beim ATS eingereichten Aufträge und weisen ihre jeweiligen Verwahrer an, Transaktionen gemäss den Bedingungen ihrer Aufträge abzuwickeln, wenn das ATS die Verwahrer über eine Übereinstimmung auf dem ATS benachrichtigt.
  • Schritt 2 – Das ATS gleicht die Aufträge ab
  • Schritt 3 – Das ATS benachrichtigt den Käufer und Verkäufer und ihre jeweiligen Verwahrer über den abgestimmten Handel, und die Verwahrer führen die bedingten Anweisungen aus.

Die Klarstellung würde den Broker-Dealern helfen, sicherer gegen SEC-Aktionen zu werden, und die Kunden wären zuversichtlicher, wenn sie sich für den Service entscheiden.

An Broker-Dealer, die Kundengeschäfte ausführen, sind jedoch noch weitere Bedingungen geknüpft, darunter das Halten einer Rücklage von 250.000 $ Nettokapital.

Reaktion auf das SEC-Klärungsschreiben

Trotz des versuchten SEC-Klärungsschreibens sagte Drew Hinkes, ein Anwalt der US-Kanzlei Carlton Fields, dass es für Broker-Dealer nach wie vor schwierig sei, festzustellen, welche Kryptowährungen überhaupt legal gehandelt werden dürfen.

Dem Anwalt zufolge haben Broker-Dealer immer noch keine definitiven Antworten darauf, welche Kryptos legal sind und welche nicht.

Er stellte auch die SEC-Regel 15c3-3 in Frage. Dieser Abschnitt schreibt vor, dass Broker-Dealer im physischen Besitz der Vermögenswerte des Kunden sein müssen.

Trotz der Bemühungen der SEC, den Kryptohandel bei Bitcoin Evolution zu klären, zeigt sein Schreiben vor allem, dass es immer noch Schlupflöcher bei der Überbrückung von Regulierungsfragen mit Kryptowährungen in den USA gibt.